Banner

Jakobsweg 4: von Nimwegen bis Krefeld-Linn (Gesamtlänge 163 KM)

Der Weg der alten Römer

Auf dem Weg vom niederländischen Nimwegen bis zum Zentrum von Krefeld-Linn begibt man sich auf die Spuren der alten Römer. Dem Rhein ist man dabei immer sehr nah. Unterwegs gibt es viele Entdeckungen: kleine Fischerdörfer, alte Postwege und großartige Residenzen.

smallmap

Unser Teil vom Jakobsweg beginnt in der von den Römern gegründeten Hansestadt Nimwegen. Raus aus der Stadt, ab übern Deich: Hinter Nimwegen geht’s gleich in Richtung deutsche Grenze.

Hat man die Grenze überschritten, geht es erst mal ins Grenzstädtchen Kranenburg. Wallfahrer kommen hierher, um das Wundertätige Kreuz in der Kirche St. Peter und Paul zu sehen. Von Kranenburg aus wandert man fürstlich weiter über die alte Verbindung „Nymegen-Cölner Poststraße“ nach Kleve. Kleve ist vor allem bekannt für seine barocken Gartenanlagen und die Schwanenburg mitten in der Stadt.

Nächste Station des Jakobsweges 4 ist das „Ackerbürgerstädtchen“ Kalkar, wo die meisten Bürger noch bis in die Siebziger Jahre von landwirtschaftlicher Arbeit lebten. Auf der anderen Rheinseite findet sich die Hansestadt Emmerich am Rhein, die mit ihrer schönen Rheinpromenade und der längsten Hängebrücke Deutschlands aufwartet. Auf dieser Rheinseite wartet auch Wesel, die Geburtsstadt Konrad Dudens darauf, erwandert zu werden. Weiter geht es auf dem alten Postweg Kleve-Xanten-Moers. In Xanten steht vieles im Zeichen der Römer.

Weiter geht es zu den ehemaligen Wall- und Befestigungsanlagen von Rheinberg, zum alten Zoll- und Fischerdorf Orsoy am Rhein, in die einstige Grafenresidenz Moers mit ihrem wundervollen Schlosspark und schließlich bis zu unserem Ziel, dem Krefelder Ortsteil Linn.